BCCI nimmt an einem Arbeitstreffen zum Projekt „TRANSFAIR für einen gerechten Übergang und sozialen Dialog im Verkehrssektor“ teil.
Die Bulgarische Industrie- und Handelskammer (BCCI) nahm an einem Expertentreffen im Rahmen des Projekts „TRANSFAIR – gerechter Übergang und sozialer Dialog im Verkehrssektor“ teil, das in fünf europäischen Ländern durchgeführt wird: Bulgarien, Italien, Montenegro, Polen und Spanien.
Während des Treffens wurden die anstehenden Aktivitäten besprochen, darunter die Vorstellung der Methodik und der wichtigsten Phasen der bevorstehenden Projektstudie, die Durchführung einer Online-Umfrage, Ansätze zur Auswahl der Befragten, Datenschutzbestimmungen und die Erstellung nationaler Berichte.
Besonderes Augenmerk lag auf den Richtlinien für die Durchführung qualitativer Forschung – Organisation und Moderation von Fokusgruppen, Durchführung von Interviews, Auswahl der Teilnehmenden und Dokumentation der Ergebnisse. Die Teilnehmenden erörterten außerdem methodische Fragen im Zusammenhang mit der Anwendung eines gemeinsamen Ansatzes in allen Partnerländern.
BCCI startet die nationale Umfrage
Als Teil des Projekts hat die BCCI bereits die nationale Umfrage gestartet, die den Stand des sozialen Dialogs im Verkehrssektor und seine Bereitschaft zur Bewältigung der Herausforderungen im Zusammenhang mit dem grünen und digitalen Wandel bewerten soll.
Der Verkehrssektor zählt zu den am stärksten vom Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft betroffenen Bereichen. Die Transformation umfasst die Einführung von Elektro- und emissionsfreien Fahrzeugen, den Ausbau des Schienen- und intelligenten öffentlichen Nahverkehrs, die Modernisierung der Logistikinfrastruktur sowie die Implementierung digitaler und automatisierter Systeme.
Diese Prozesse wirken sich unmittelbar auf Geschäftsabläufe, Arbeitsorganisation und die erforderlichen Qualifikationen der Beschäftigten aus. Ein effektiver sozialer Dialog zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Gewerkschaften und öffentlichen Institutionen ist entscheidend, um diese Veränderungen zu gestalten und einen gerechten Übergang zu gewährleisten, bei dem niemand zurückgelassen wird.
Die Umfrage richtet sich an Vertreter von:
- Gewerkschaften und Arbeiter;
- Arbeitgeberorganisationen und Führungskräfte/Manager im Transportsektor;
- Vertreter der öffentlichen Verwaltung, Branchenexperten und anderer Sozialpartner.
Mithilfe der Umfrage sollen die wichtigsten Bedürfnisse, Herausforderungen, Hindernisse und Chancen für eine aktivere Beteiligung der Sozialpartner an der Entwicklung und Umsetzung von Strategien für den grünen und digitalen Wandel im Verkehrssektor ermittelt werden.
Die Ergebnisse werden genutzt, um praktische Empfehlungen zur Verbesserung des sozialen Dialogs und zur effektiven Gestaltung von Übergangsprozessen in diesem Sektor zu formulieren.